So rettet Ihr Geld die Welt

Mit dem Klimawandel verhält es sich ähnlich wie mit der Covid-19-Pandemie: So verständlich es erscheint, dass sich jedes Land vor allem um sein eigenes Wohlergehen kümmert – gewonnen ist damit nichts. Denn das eine wie das andere ist ein globales Problem, das nur durch gemeinsame Anstrengungen zu lösen ist. So dringend, wie die ganze Welt Impfstoff braucht, um das Coronavirus und seine Varianten in den Griff zu bekommen, so sehr benötigt sie auch überall umweltfreundliche Technologien, um den CO2-Ausstoß zu reduzieren. Dass der Klimaschutz eine Herkulesaufgabe ist und nur international bewältigt werden kann, haben die Nationale Akademie der Wissenschaften Leopoldina und der Rat für Nachhaltige Entwicklung gerade erst wieder gegenüber der Bundesregierung bekräftigt.

Möglichst schnell weg von den fossilen Brennstoffen und hin zu erneuerbaren Energien, das erfordert neben den entsprechenden Technologien vor allem zweierlei: zum einen den Bewusstseinswandel auch in jenen Teilen der Welt, die sich in ihrer industriellen Aufholjagd nicht bremsen lassen wollen, und zum anderen Geld. Und zwar sehr viel Geld. „Wenn wir nicht jetzt hohe Summen investieren, werden wir das Problem in 20 Jahren nur mit wesentlich höheren Ausgaben bekämpfen können – wenn überhaupt noch.“ Das sagt Dieter Rentsch, der nicht nur Kernphysiker ist, sondern vor 20 Jahren mit seinem Kompagnon Roman Rosslenbroich den Vermögensverwalter Aquila Capital gegründet hat. Wie gewaltig die Energiewende ist, zeigt sich allein am Beispiel Deutschlands. Wenn wie vorgesehen die Kern- und Kohlekraftwerke abgeschaltet werden, muss die dann fehlende Menge von 50 Gigawatt Leitung ersetzt werden. Die Investitionen in erneuerbare Energien kosten Milliarden.


Quellverweis — www.faz.net

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