Beiersdorf droht Abstieg aus dem Dax

Der Dax bald ohne Nivea?
Bild: dpa

Die Commerzbank ist schon länger draußen, und die Rückkehr in den Dax wird für sie schwierig. Auch Quintet (Merck Finck), Blackfin, Arabesque und Feri machen mit Personalien und Zukäufen von sich reden.

Schon gehört, dass…?

… der Konsumgüterhersteller Beiersdorf („Nivea“, „Hansaplast“, „Tesa“) derzeit der am niedrigsten bewertete Dax-Konzern ist und Beiersdorf deshalb nun im März anlässlich der jährlichen Überprüfung der Rauswurf aus dem Dax droht?

… nach Aufsichtsratschef Hans-Jörg Vetter auch der neue Aufsichtsrat Andreas Schmitz Aktien der Commerzbank gekauft hat, in seinem Fall für 104.000 Euro? Der letzte Insider, der zuvor Commerzbank-Aktien kaufte, war übrigens im Mai 2018 der ehemalige Finanzvorstand Stephan Engels. Im September 2018 flog die Commerzbank-Aktie dann aus dem Dax. Trotz des frischen Vertrauensbeweises der neuen Aufsichtsräte wird es die Bank wegen ihres niedrigen Börsenwertes schwer haben, in den Dax zurückzukehren – obwohl der Index im September von 30 auf 40 Mitglieder erweitert wird.

… Reinhard Krafft von Rothschild & Co zur Luxemburger Bankengruppe Quintet wechselt und dort als Deutschland-Chef die Marke Merck Finck verantwortet?

… Kai W. Franzmeyer, ehemaliger Vorstandsvorsitzender von Portigon, ab September Geschäftsführer und Deutschland-Chef der Beteiligungsgesellschaft Blackfin wird?

… die Feri-Gruppe aus Bad Homburg den Schweizer Vermögensverwalter Limmat gekauft hat und nun 23 Mitarbeiter in Zürich beschäftigt?

… Matthias Hübner, bisher Partner in der Unternehmensberatung Oliver Wyman, neuer Deutschland-Chef der Investmentgesellschaft Arabesque ist?


Quellverweis — www.faz.net

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