Manchester City und Pep Guardiola bei Real Madrid unter Druck




Blickt in eine ungewisse Zukunft: Pep Guardiola, Trainer von Manchester City

Bild: EPA

Für Manchester City ist die Champions League die letzte Chance, die Saison zu retten. Und nach der Uefa-Strafe ist die Zukunft ungewiss. Vor dem Spiel bei Real Madrid steht vor allem der Trainer im Fokus.

Pep Guardiola war auf unbequeme Fragen vorbereitet. Nachdem die Europäische Fußball-Union (Uefa) Manchester City wegen schwerer Verstöße gegen das Financial Fairplay für zwei Jahre von der nächsten Saison an aus dem Europapokal ausgeschlossen hatte, wurde er von Journalisten nach seiner Sicht der Dinge gefragt. Souverän verwies der Trainer darauf, dass sein Arbeitgeber beim Internationalen Sportgerichtshof (Cas) Einspruch gegen das Urteil eingelegt habe. Er vertraue darauf, dass der Klub nicht, wie es ihm vorgeworfen wird, unerlaubte Überweisungen von Eigentümer Scheich Mansour als angebliche Sponsoreneinnahmen maskiert habe. „Wenn man glaubt, dass man im Recht ist, dann muss man kämpfen“, sagte Guardiola der BBC. Er und sein Team würden sich nun nicht weiter mit dem Thema beschäftigen, sondern sich auf den Fußball konzentrieren. Schließlich gebe es noch eine Menge „interessanter Dinge“, um die es sich zu spielen lohne.

So sehr man Guardiolas Arbeitsethos bewundern mag, im letzten Punkt muss man ihm widersprechen. Denn erstens hat der FC Liverpool in der Premier League einen Riesenvorsprung von 22 Punkten und wird Manchester City aller Voraussicht nach die englische Meisterschaft wegschnappen. Und zweitens genießen sowohl der FA Cup als auch der Ligapokal, in dessen Finale City am Sonntag gegen Aston Villa spielt, bei dem Verein keine Priorität. City hat höhere Ansprüche.



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